Integrationskita

"Am Mühlental"

Frankfurt (Oder)

AWO Integrationskita "Am Mühlental"
Willichstraße 37, 15232 Frankfurt (Oder)

Ansprechpartnerin: Petra Dochow

Telefon: 0335 542674
Mail: kita@awo-kv-ff.de

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 6 - 17 Uhr


  • Erfahrung, Herz & Geduld

    Unsere Integrationskindertagesstätte „Am Mühlental“  wurde  am 01.04.1994 von der Stadt in die Trägerschaft des AWO Kreisverbandes Frankfurt (Oder)-Stadt e. V. übernommen.

    Wir sind eine Ganztagskita im Einzugsbereich des Stadtteils „Neuberesinchen“ im Südosten von Frankfurt (Oder) und verfügen über eine Kapazität von 125 Plätzen für die Betreuung von Kindern bis zum Schuleintritt.

    Seit 1993 ist unsere Einrichtung vom Landesamt für Soziales und Versorgung als eine Einrichtung für die Frühförderung behinderter Kinder anerkannt.

    Unsere Kita befindet sich in einem sanierten Neubaugebiet mit großzügig begrünten Freiflächen. Erreichbar sind wir durch öffentliche Verkehrsmittel der Straßenbahnen 1 und 5 sowie der Buslinien 987, in kurzem Fußweg von den Haltestellen Hedwigs Einkaufspark und Wintergarten.

    Unser Haus, das über 2 Stockwerke verfügt, wurde 2012 aufwendig saniert und ist für Kinder, die einen Rollstuhl benötigen, zugänglich.  Unsere Räume sind so gestaltet, dass die Kinder zum Experimentieren und Forschen, zum eigenständigen Ausprobieren und Gestalten angeregt werden.

    Wir verfügen über Aktionsräume, wie:
    Sportraum, Kinderküche, Sauna, Theaterraum, Lernwerkstatt, Wahrnehmraum

  • Wichtige Infos

    • Öffnungszeiten: Mo - Fr 6:00 - 17:00 Uhr
    • Gesamtkapazität: 125 Kinder
    • Altersgruppen: Kinder ab der 9. Woche bis 3 Jahre sowie Kinder von 3 - 6 Jahre
    • Pädagogisches Personal: Staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen, Heilpädagogen und Heilpädagoginnen, Integrationserzieher und Integrationserzieherinnen mit Zusatzausbildung, Sprachfördererzieherinnen, Praxisanleiterinnen, Elternberaterin
    • Essenversorgung: Hauseigene Küche, Vollverpflegung, gesunde und regelmäßige Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten
  • Unser Auftrag

    Unsere Kita versteht sich als Bildungseinrichtung die die Entwicklung  und Persönlichkeitswerdung unsere Kinder optimal fördert. Unser Umgang mit ihnen ist geprägt von Herzlichkeit und Partnerschaft. Die individuellen Bedürfnisse der Kinder werden von uns geachtet und sind für uns selbstverständlich.

    Unser Ziel ist es, den Kindern ein Umfeld und eine Atmosphäre zu schaffen, in der  sie sich wohlfühlen und sich optimal in ihrem eigenen Tempo entwickeln können. Wir  wollen die Neugier der  Kinder unterstützen, deren eigenaktive Bildungsprozesse herausfordern und Themen der Kinder aufgreifen und erweitern. Dabei werden die Entwicklung der Kinder und ihrer Kompetenzen gezielt reflektiert. So ermöglichen wir eine Unterstützung der individuellen Kompetenzen eines jeden Kindes.

    Durch verschiedene Maßnahmen, wie das Anbieten offenen Angebote, die Bereitstellung von Material und Raumangeboten, machen wir den Kindern die durch das  vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg formulierten Bildungsbereiche zugänglich und begleiten sie dabei. Eine gute Zusammenarbeit bei der  Betreuung unserer Kinder findet mit dem Amt für Jugend und Soziales, der Kinder- und Jugendärztin, der Physiotherapiepraxis Adler und dem zahnmedizinischen Dienst statt.

    Begleitet und ergänzt wird die pädagogische Arbeit unserer Erzieher durch verschiedene Projekte an denen unsere Integrationskita  beteiligt ist. (Siehe auch Seite Projekte)

  • Leitgedanken unserer Kita

    Laut UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung haben alle Kinder ein Recht auf eine umfassende Förderung ihrer Entwicklung.

    Unsere Kita fühlt sich dem Prinzip der Inklusion (uneingeschränkte Teilhabe an Bildung und Entwicklung) verpflichtet und ist für alle Kinder, so auch für „Kinder mit Behinderungen  und „Kinder mit Migrationshintergrund“ offen.  Alle Kinder sind Teil der Gemeinschaft. Hier lernen Kinder, dass Menschen unterschiedlich sind und dass alle Menschen das Recht auf eine unterschiedslose Behandlung, auf die Gestaltung ihres Umfeldes und ihrer Lebenssituation haben. Das gemeinsame Spielen, Lernen und Heranwachsen von Kindern mit Migrationshintergrund, von behinderten und nichtbehinderten Kindern ist in unserer Kita ganz selbstverständlich und trägt so schon frühzeitig zu Toleranz und Ausprägung sozialer Kompetenzen bei.

    Alle an der Erziehung Beteiligten wirken in einer Erziehungspartnerschaft zum Wohle des Kindes zusammen. Die gemeinsame Erziehung der  Kinder durch die Eltern und die Pädagogen der Kita wird  durch eine laut § 22a Absatz 4 SGB VIII  auf  ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtete spezifische Förderung aller Kinder in den Gruppen der Kita unterstützt.  

    Aber auch den Eltern unserer Kinder stehen wir, auf Wunsch, mit allgemeinpädagogischem und entwicklungspsychologischem Rat zur Seite. Wir haben ein offenes Ohr bei auftretenden Problemen Ihrer „Zöglinge“ und wertschätzen den Einsatz der Eltern bei der Fürsorge und der Erziehung Ihrer Kinder.

  • Eltern als verlässliche Partner

    Das gemeinsame Spielen, Lernen und Heranwachsen behinderter und nicht behinderter Kinder ist in unsere Kita ganz selbstverständlich und trägt so schon frühzeitig zu Toleranz und das Ausprägen sozialer Kompetenzen bei. Das gesamte Team legt großen Wert auf eine Atmosphäre, in der sich Kinder und Eltern wohl fühlen  und ihre Gedanken und Gefühle offen austauschen können.

    Wir verstehen uns als familienergänzende Einrichtung. Die Zusammenarbeit mit den Eltern  ist uns von Anfang an sehr  wichtig. Die Arbeit mit den Kindern gelingt am besten wenn Erzieherinnen und Eltern zusammenarbeiten.

    Die Eingewöhnungsphase gestalten wir bewusst und begleiten die Kinder vom ersten Tag an. Dabei bleiben wir  mit den Eltern im regen Austausch und stimmen uns im Interesse der Kinder ab. Regelmäßige Elterngespräche, Infoabende und Entwicklungsgespräche gehören mit zu unseren  Standards.

    Wir legen Wert auf eine gute Beziehungsarbeit mit den Eltern, die geprägt ist von gegenseitiger Akzeptanz und Vertrauen.

  • Ein Tag in der Kita „Am Mühlental“

    • ab 06:00 Uhr Begrüßen unserer Kinder, Einstimmen auf den neuen Tag
    • 07:30 - 08:00 Uhr Altersspezifische Morgenkreise in den Gruppenräumen
    • 08:00 - 09:00 Uhr Gemeinsames Frühstücken
    • 09:00 - 11:00 Uhr Aktivitäten und Beschäftigung
    • 11:15 - 12:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
    • 12:00 - 14:00 Uhr Mittagsruhe ab
    • 13:15 Uhr auf Wunsch Spielen in den Freianlagen, Spielangebote
    • 14:20 - 15:00 Uhr Nachmittagssnack und Getränke
    • 15:00 - 17:00 Uhr Nachmittagsgestaltung, Verabschiedung der Kinder
  • Unser Verkehrsgarten

    Mit dem gemeinsamen Projekt zur Verkehrserziehung in der Stadt Frankfurt (Oder) können sich unsere Jüngsten auf den öffentlichen Straßenverkehr vorbereiten. Schwerpunkte sind Bewegungsförderung, Rollerfahren, richtiges Verhalten als Fußgänger und Radfahrer sowie die Vorbereitung auf einen sicheren Schulweg. In Vorbereitung des Umzuges unserer Kita an den neuen Standort berieten die Vertreter  vom Jugendamt der Stadt, die Arbeiterwohlfahrt und die Verkehrswacht Varianten über die Schaffung des neuen Verkehrsgartens und man beteiligte sich im Jahr 2010 mit einem Konzept an der Aktion „Wirtschaft für Kinder“ der Wohnungswirtschaft. Es folgte eine lange Zeit der Planung, Vorbereitung und Sponsorengewinnung. Auch die Teilnahme an der Aktion „Wirtschaft in Aktion“ verhalf zu weiteren aktiven Projektpartnern.

  • Projekte

    Begleitet und ergänzt wird die pädagogische Arbeit unserer Erzieher und Erzieherinnen durch verschiedene Projekte an denen unsere Integrationskita  beteiligt ist. Einige davon möchten wir Ihnen vorstellen.

    „Haus der kleinen Forscher“

    Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“  setzt sich für die bessere Bildungschancen von Mädchen und Jungen in Kitas und Grundschulen ein.  In Fortbildungen werden  pädagogischen Fachkräften Kenntnisse und Erfahrungen zu folgenden Fragen vermittelt:

    • Wie können unsere Kinder an die Bereiche Technik, Naturwissenschaft  und Mathematik  herangeführt werden?
    • Wie wird  ihr Interesse dafür nachhaltig geweckt?
    • Wie kann ihre Freude am Entdecken,  ihr „Forschergeist“ im Kitaalltag gefördert werden.

    „Klingende Kita“

    Der Landesverband der Musikschulen Brandenburg e.V.  unterstützt in Zusammenarbeit  mit dem Jugendamt an diesem Projekt teilnehmende  Kitas. Gemeinsam mit einem Musikschullehrer gestalten „musikverantwortliche Erzieher“ wöchentlich  eine 90 minütige Musikstunde.

    Mit Hilfe von Alltagsgegenständen, von Bewegungen des eigenen Körpers und des Einsatzes der eigenen Stimme lernen die Kinder sich musikalische Zusammenhänge zu erschließen.  Im Zusammenspiel  hören sie sich  gegenseitig zu und treten miteinander  in Aktion.  Sie müssen also lernen  aufeinander zu achten, sich auch mal zurückzunehmen und untereinander  zu kommunizieren. Es wird  durch gemeinsames Spielen und  Musikmachen, unter musikpädagogischer Anleitung, das soziale Miteinander der Kinder gestärkt.

    „Kita mit Biss“

    Durch den Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes Frankfurt (Oder) wurde zur Vermeidung frühkindlicher Karies für Frankfurter Kitas  ein Präventionsprogramm  mit dem Namen "Kita mit Biss" ins Leben gerufen. Dieses Präventionsprogramm ist mit 2 Evaluationen belegt. Zusammen mit den Eltern werden vorbeugende Maßnahmen zum Erhalten der Mundgesundheit umgesetzt.

    „Frankfurt wird hahnsinnig“

    Stolz ist unsere Kita auf ihre Beteiligung an dem Projekt "Frankfurt wird hahnsinnig". Der Hahn ist das Wappentier von Frankfurt (Oder). Ein solcher mannshoher Hahn-Rohling wurde von unseren Kindern, unter dem Motto "Kinder sind unsere Zukunft", mit Motiven aus dem Kitaleben bemalt. 34 Hähne nahmen an diesem Wettbewerb um den "Schönsten" teil. Die meisten Frankfurter gaben unserem Hahn ihre Stimme, so dass uns die Jury unter Prof. Dr. Gesine Schwan, der ehemaligen Präsidentin der Frankfurter Universität "Viadrina", den ersten Preis überreichen konnte.

     

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